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Niederheid

Niederheid ist ein in nördlicher Richtung an Geilenkirchen angrenzender Stadtteil.
Zur Jahrhundertwende zum neunzehnten Jahrhundert bestand Niederheid aus 40 Häusern, welche sich entlang zweier Straßen säumten: der Dorfstraße (heute von-Humboldt-Straße) und die Landstraße. Niederheid wurde damals noch „Heydt“ genannt und war überwiegend von Landwirten bewohnt.
Zu dieser Zeit gab es zudem zwei Gaststätten in Niederheid: Gaststätte Wassen und Gaststätte Hoven.
Im Dorf ansässige Handwerker sorgten dafür, dass die Dorfbewohner mit allen lebenswichtigen Leistungen versorgt wurden.
Seit 1938 besaß Niederheid sogar eine eigene Volksschule, welche im 2ten Weltkrieg jedoch bis auf die Grundmauern zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde.

Ab Mitte September 1944 lag Niederheid unter Beschuss der alliierten Truppen, in dessen weiterem Verlauf die Schule und viele Häuser zerstört wurden.
Nach dem Ende des Krieges begann der Wiederaufbau, der dem Dorf bis heute ein ganz neues Gesicht gab. Die kleinbäuerlichen Betriebe gehören längst der Vergangenheit an. Niederheid ist zwischenzeitlich zum größten Gewerbegebiet der Stadt Geilenkirchen geworden und hält neben wichtigen Nahversorgungseinrichtungen für ganz Geilenkirchen auch international operierende Gewerbebetriebe vor.
Zudem ist in Niederheid das Amt für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr beheimatet.

(Quelle: privat)

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